Quiches

Die QUICHE als Pastete ohne „Deckel“
wurde im 16. Jahrhundert in Lothringen als herzhafter Kuchen
(„Quiche“ = „elsässisch“ = „Küche“ – „Kuchen“ auf deutsch) gebacken.
Die klassische Quiche Lorraine (Lothringer Specktorte) wird warm als Vorspeise oder mit Salat als kleines Zwischengericht gegessen.
Der ursprüngliche, schwierig herzustellende, Brotteig wurde später durch herzhaften Mürbeteig ersetzt.
Wichtig bei der Herstellung ist die anschließende Ruhephase des Teiges in der Kühlung.
Der Belag besteht traditionell aus Sahne, Eiern und geräuchertem Schinkenspeck, dass die Füllung der Quiche Lorraine charakterisiert.
Heute ist sie eine bekannte Spezialität der französischen Küche und entspricht der Zubereitung einer Tarte, vorwiegend in runden flachen Formen.
Als Quiche werden heute viele herzhafte Kuchen bezeichnet, deren unterschiedliche Füllungen (Spinat, Hackfleisch, Pilze, mediterranes Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Mangold etc. ) immer mit der sogenannten „Eiermilch“ gebacken werden.
In Frankreich sind diese Quiche-Variationen im strengen Sinne „Tartes“.
Doch der Name „Quiche“ fand weiterhin Verbreitung in Deutschland.
Regionale Varianten sind die Quiche vosgienne (mit würzigem Käse) aus den Vogesen und die Quiche alsacienne (mit Zwiebeln) aus dem Elsass.
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